Web ist keine Ausrede für Trash

In Zeiten von Clickbait-Journalismus & Co. muss mans doch ganz klar sagen: Web geht auch mit Qualität und wir haben eine Wahl.

Schon früher war z.B. nicht das Papier und das Drucken ‚das Übel‘ und es gab wohl gerade in den USA eine längere Phase in der Evolution der Medien, in der man auch billige Masse baute… doch letztlich ist ja der Punkt: Wie weit genau bringt Dich das?

Nicht sehr weit.

Und vor allem zu bestimmten Zielgruppen überhaupt nicht.

Ich bin für jeden einzelnen und für jedes Unternehmen dankbar, das hier dafür sorgt, dass im Netz Qualität beigetragen wird. Es gibt diese Wunder – und sie halten mich regelmäßig wieder davon ab, Facebook und Co. generell zu verteufeln und zu verlassen – denn dann würde ich auch das verpassen.

Die ungeheuer klugen Posts einer Elizabeth Gilbert (die Autorin des Bestsellers ‚EAT, PRAY , LOVE‘), die meiner Ansicht nach dort besser und inspirierender schreibt als je zuvor.

Ihr Podcast, der wirlich qualitätsvoll gemacht ist – und übrigens offen und direkt gesponsored wird – ich glaube, von einer Matratzenfirma, die ein Special anbietet. Stört mich das als Hörer? Nein, kein bißchen, denn mir ist klar: So etwas gut zu machen, kostet Geld – und dieses Geld muß irgendwo her kommen. Dafür am Anfang und Ende klar zu sagen, wer das möglich gemacht hat… warum nicht, wenn ich dafür guten Content bekomme?

 

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