Digitalisierung Deutschland 2017: Ein Zwischenstand des VdU

Seit kurzem bin ich ja stolzes Mitglied im VdU (Verband deutsche UnternehmerInnen) und freue mich sehr, ein so wertiges Netzwerk zum Austausch mit anderen, oft ungeheuer erfahreneren Unternehmerinnen gefunden zu haben. Teil des professionell gemachten Begrüßungspakets war die aktuelle Unternehmerinnenbefragung 2017. Das Thema „Digitalisierung Deutschland“ spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle – und habe ich habe mich gefreut, dass ziemlich handfest danach gefragt wurde.

Die Fragestellung war, welche Digitalisierungsprojekte geplant bzw. schon umgesetzt sind – die Ergebnisse hier basieren auf fast 300 Antworten (s. unten links im Chart) von deutschen Unternehmerinnen:

Digitalisierung in Deutschland ein Zwischenstand des VdU

Was wir da sehen, heißt für mich folgendes:

  • Eine Webseite für das eigene Unternehmen zu haben, ist Normalität. Ob diese wirklich gut ist oder up-to-date (denken wir nur an SSL-Ausrüstung oder Mobile-Fähigkeit), steht natürlich auf einem anderen Blatt. Wahrscheinlich dürfte da eher schon die Phase ‚Ersatz‘ & ‚Optimierung‘ angesagt sein.
  • Wenig verblüffend: IT-Sicherheit ist bereits in hohen Maßen gezielt angegangen – für diese Thema gibt es hier in D einfach viel Sensiblität.
  • Obwohl „mobiles Arbeiten“ hier schon sehr vorangeschritten aussieht, bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das Gleiche damit meinen würde. Wahrscheinlich ist gemeint, dass im Prinzip Emails etc. von Zuhause aus bearbeitet werden können. In Sachen echten ‚Remote Arbeitens‘ geht da bestimmt mehr – das sieht man ja auch im Bereich „Cloud“ unten.Gut aufgesetzte Arbeitstools können ja inzwischen ein bedeutender Hebel zur Mitarbeiterbindung sein. Die Deutsche Bahn z.B. hat deswegen Trello eingeführt.
  • Social Media dürfte hier von vielen auch deswegen als nicht so entscheidend angesehen werden, da wir im VdU auch einen hohen B2B-Anteil haben. Das könnte durchaus eine Unterschätzung der Situation im Markt sein.
  • Die richtig fette Lücke wartet auf uns unten im Chart: Bei ‚Internetmarketing-/vertrieb„. Ich hoffe sehr, dass sich allmählich die Wahrnehmung durchsetzt, dass eine wirklich gut gemachte (!) Website nur ein erster Anfang effektiven Marketings der Hier- und-Jetz-zeit ist und in einen Gesamtprozess eingebettet sein muss, in dem sowohl Mensch als auch Prozessoptimierung durch digitale Tools gut ineinandergreifende Zahnrädchen werden können. Übrigens: Wir freuen uns sehr über Kunden, mit dem wir das jetzt schon so ganzheitlich angehen können – sprechen Sie uns gern an!
  • …ganz zu schweigen davon, darüber nachzudenken, wie man auf digitale Art mehr Kundennutzen stiften kann. Ganz klar noch Zukunftsmusik. Theoretisch könnte man sagen: Kundennutzen sollte immer Priorität haben… Sie wissen ja, das ich als Marketer sagen MUSS. 🙂

So prüfen Sie, wo Ihr Unternehmen in Sachen Digitalisierung steht:

Wissen ist dazu da, um etwas damit zu tun – daher finden Sie hier eine Denkstruktur zum Thema Digitalisierung. Das deckt nicht alles ab, ist aber ein guter Start. Setzen Sie sich einfach beim Kaffee mit Stift und Papier hin und sammeln Sie erste Gedanken und Ideen – Sie wissen ja: Viele erfolgreiche Projekte haben mal so schlicht und händisch angefangen. 🙂

#Webseite:

Checken Sie die Homepage Ihres Unternehmens darauf, ob sie im hier und jetzt einen guten Verkaufsjob für Ihr Unternehmen macht – oder lassen Sie sich dabei von Experten unterstützen. Wir bieten dafür z.B. einen Website Checkup an.

#Sicherheit

Checken Sie in Puncto Sicherheit die wesentlichen Punkte. Nehmen Sie dabei nicht nur ‚Sicherheit‘ aus juristischer Sicht in den Blick, sondern auch Gesichtspunkte wie: „Wenn jemandem im Team mal das Laptop gestohlen wird, wo sind dann seine Daten?“ „Was, wenn uns die Homepage / der Server abraucht?“ etc. Gerne teilen wir unsere Erfahrungen dazu.

#Mobiles Arbeiten

Prüfen Sie, ob und welche Möglichkeiten de Remote Arbeitens Ihrem Geschäftsmodell nützlich sein könnten – und mit welchen Tools ggfs. Prozesseffizienzen zu erreichen sind. Auch hier geben wir natürlich gerne Tipps.

#Social Media

Denken Sie nochmal genau darüber nach, was an Social Media Präsenz von Ihren Kunden und Kontakten erwartet wird und zu welchen Themen – und lassen Sie ggfs. von neutraler Seite prüfen, wie der Außeneindruck wirklich dasteht. Logisch, dass wir hier für Sie da sind.

#Internet-Marketing & Vertrieb

Kommen Sie rechtzeitig aus der Ecke von „wir haben eine Homepage“ zu: „Wir nutzen die Potentiale digitalen Marketing & Vertriebs möglichst optimal.“ Skizzieren Sie typische Verkaufsprozesse für verschiedene Zielgruppen und denken Sie darüber nach, wo und wie online und offline gut verzahnt werden können. Wir bearbeiten dieses Thema mit Kunden häufig auf Basis der AIDA-Methodik: Sie hat den Vorteil, dass auch nicht-marketing-affine Abteilungen und Mitarbeiter das Prinzip rasch verstehen und gut beitragen können.

#Grundlegendes Neudenken

Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, wie es wäre, eine wirklich hilfreiche App zu entwickeln? Oder anderweitig digital ihre KundInnen zu unterstützen? Ein Workshop mit externen Ideengebern kann da sehr viel Inspiration und Schwung reinbringen.

Mit der Digitalisierung ist es wie mit jeder großen Innovation:

Letztlich ist der im Vorteil, der nicht zu lange über die Risiken rumjammert, sondern beherzt bei den Chancen zupackt.

Die Digitalisierung macht aus vielen Bereichen eine ganz neue Sportart – da ist es gut, zwischen echten Möglichkeiten und krampfhaftem Überrüsten zu unterscheiden. Deswegen testen und experimentieren wir bei OVERW8 soviel selbst – damit Sie davon profitieren können. Sie würden z.B. staunen, was ein gutes Lead Detection Tool / CRM alles so an Daten über Ihren zukünftigen Kunden findet. Und sobald der Spaß an den neuen Möglichkeiten da ist, kommen die weiteren Ideen oft von ganz allein…

Kristin Reinbach

Als Inhaberin von OVERW8 und mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Marketing denkt sie ständig in "Kunde", "Marke" und Geschäftsmodellen. Ständig meint: Beim Essengehen. Auf der Skihütte. Beim Winzer... Letztlich also nur logisch, dass sie mit diesem Know-How unternehmerisch handelnde Menschen und Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Marken-, Kunden- und Unternehmenswert tatkräftig unterstützt.

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